Im archäologischen Befund liegt pflanzliches und tierisches Material häufig nur noch in Mikrospuren vor, die sich durch komplexe  Umwandlungs- und Abbauprozesse in unterschiedlichen Verfärbungen, als Ablagerung oder in mineralisierter Form erhalten.

 

Die Mikroarchäologie bedient sich verschiedenster archäometrischer Methoden und ermöglicht es, diese Spuren:

  • mit Hilfe mikroskopischer und chemisch-physikalischer Analytik zu identifizieren,

  • unter Anwendung zerstörungsfreier bzw. zerstörungsarmer Analysemethoden als Originaldokument zu erhalten,

  • in enger Vernetzung geistes- und naturwissenschaftlicher Disziplinen in ihren materiellen und kulturellen Kontext zu stellen.

 

Nicole Reifarth und Elisabeth Völling

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